doxs! schule

Im Jahr 2002 hat die Duisburger Filmwoche ein Ressort für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen. doxs! widmet sich seitdem der Förderung von Rezeption und Produktion dieses Genres in Deutschland. Dazu gehört neben dem Filmprogramm doxs! kino während des Festivals und weiteren Projekten seit 2004 auch doxs! schule, das den Einsatz von Dokumentarfilmen im Schulunterricht forciert.

Einen umfassenden Überblick über doxs! schule 2004 können Sie sich hier als PDF herunter laden.

Seit August 2005 kooperiert doxs! schule mit Duisburger Grundschulen im Rahmen des Nachmittagprogramms im Offenen Ganztag. Seit dem Schuljahr 2006/2007 wird doxs! schule an den Gemeinschaftsgrundschulen Goldstraße, Klosterstraße und Sandstraße durchgeführt. Dort findet mit Hilfe von ausgebildeten Moderatorinnen eine elementare Medienerziehung statt. Gemeinsam mit den Schülern werden Filme geschaut und inhaltlich sowie formal erarbeitet. Es wird besprochen, wie Filme entstehen, wo die Unterschiede zwischen Dokumentar- und Spielfilm liegen, wie Realität dargestellt werden kann und wie bestimmte filmische Effekte ganz gezielte Wirkungen auslösen können; dies alles mit dem erklärten Ziel, die mediale Kompetenz von Kindern kontinuierlich zu fördern und weiterzuentwickeln. Außerdem soll in diesem Rahmen eine Themenrecherche stattfinden. Die Kinder können hier Vorschläge für neue Dokumentarfilme machen und besprechen, welche Themen für sie interessant sind.

doxs! do it: Erstmalig wurde 2006 ein Videoprojekt mit Duisburger Jugendlichen durchgeführt. Unterstützt von LOS (Lokales Kapital für soziale Zwecke) realisierte das doxs!-Team den Film „5 in 8 noch 2 – Auf dem Weg zum Traumberuf“ (18 Min., Regie: Volker Köster) mit Jugendlichen der GHS Emil-Rentmeister-Schule, die ihre berufliche Orientierung und Perspektiven problematisieren. Auf der reflexiven Beschäftigung mit Bildmedien aufbauend widmet sich doxs! do it den aktiven und partizipatorischen Aspekten von Medienerziehung. Über das kreative und eigenständige Erarbeiten eines Drehbuchs, das Bedienen einer Kamera und das Selektionsverfahren beim Schneiden eines Films wird den Jugendlichen die Funktionsweise von Filmen näher gebracht. Das Kennenlernen der verschiedenen Phasen, die im Entstehungsprozess eines Films eine Rolle spielen, schärft nachhaltig das Bewusstsein um die „Gemachtheit“ insbesondere dokumentarischer Bilder und ist die wichtigste Grundlage für einen kritischen und kompetenten Umgang mit Medien.