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| 08.30 Uhr |
doxs! kino 

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| 10.00
Uhr |
Der
Ausländer
von Thomas Heise
"Der Hass des Ausländers auf die Gemeinschaft, die
ihn ausschließt, ist grenzenlos". Beobachtung eines
Mannes bei seiner Arbeit. Es ist Heiner Müller, der inszeniert
und räsoniert. Das Stück ist "Der Lohndrücker",
geschrieben 1956, wiederaufgeführt 1987. Er nennt es eine "Ausgrabung",
dreißig Jahre Geschichte hätten den Text kommentiert.
Auch diesen Film kann man ein Stück
materialer Archäologie nennen."Wie aber soll der Horatier
genannt werden der Nachwelt?"

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| 12.00 Uhr |
November
von Hito Steyerl
Andrea Wolf. Protagonistin eines feministischen Martial
Arts-Films aus den Achtzigern. 1998 wurde sie
als kurdische Terroristin in Ostanatolien erschossen. Aus
dem Amateur-Trashfilm wurde ein Dokument. Aber NOVEMBER
ist kein Film über
Andrea Wolf. Und kein Film über die Situation in Kurdistan.
Eine Reflexion über die Gesten der Befreiung nach dem
Ende der Geschichte. Sie zirkulieren weiter – als
reisende Bilder. 
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14.30 Uhr
HundertMeister
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Extra
Material II – Muster  
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| 17.00 Uhr |
Shrimps & Schnitzel
– Hilfe für Kabul
von Martina Müller
Der Krieg in Afghanistan ist vorbei, jetzt haben die Marketender
einiges zu tun. Tonnenweise werden die Lebensmittel eingeflogen – die "International
Community" will essen wie zu Hause. Der Wiederaufbau
kostet schließlich Überzeugungskraft: Mit einem
Terminverständnis à la Allah geht nichts voran.
Ordnung muss schließlich sein. Die Polizei zum Beispiel
wird nach der nordrhein-westfälischen Dienstvorschrift
eingestellt.

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| 20.00 Uhr |
Jarmark
Europa
von Minze Tummescheit
"Weberschiffchen" werden die fahrenden HändlerInnen genannt,
die täglich aus allen Winkeln der ehemaligen SU über die Grenze nach
Warschau strömen: zum Jarmark Europa, einem der größten Basare
Osteuropas. Der Markt als Magnet einer stillgelegten Welt, Handeln um zu überleben.
Ein Film über den Ausverkauf einer Gesellschaft, über Fremdheit und
Befremden, Grenzen und Grenzüberschreitungen. Zusehen oder Wegsehen?

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23.00 Uhr
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I focus
on a project
von Frank Henne
Ein Ziel muss man haben im Leben. Oder zumindest einen Job. Am besten beides.
Und wenn einem gar nichts einfällt? Fragt man die Eltern. Oder die Freundin.
Metzger? Förster? Ein Filmprojekt ist nie verkehrt und ein Fokus schnell
gefunden. Vor allem, wenn man selbst im Zentrum steht. Doch was ist, wenn selbst
das außer Kontrolle gerät? Mal sehen, was die Freundin dazu sagt.
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