08.30 Uhr doxs! kino
11.00 Uhr doxs! kino



10.00 Uhr Ein Besuch im Louvre von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub
D/F 2003, 35mm, Farbe, 44 Min.

Ein Museumsbesuch. Führer ist Cézanne. Er beschreibt die Bilder, die wir sehen: Von Ingres, Courbet, Delacroix. Die Bilder leuchten, und der Text Cézannes leuchtet. Die Kamera sieht nur die Bilder – ruhig und still. Nur zu Anfang und Ende des Films die Bewegungen: Blicke auf Paris, Blicke in die Natur. Ein Besuch in der Kunst.



11.30 Uhr Die Spielwütigen von Andres Veiel
D 2003, 35mm, Farbe, 108 Min.

Vier junge Menschen treibt dieselbe Sehnsucht – die Schauspielerei. Der Weg der Ausbildung konterkariert schnell und hart verklärte Blicke: Kein Platz für Selbstzweifel, Selbstfindung bedeutet Selbstaufgabe, Funktionieren ist Gesetz. Am Ende die Abschlussprüfung: Fleischbeschau, die Intendanten kaufen nur Begabungen. Werden alle dabei sein?



14.30 Uhr
HundertMeister
Extra Material I – Spuren



17.00 Uhr Pizzet von Ivo Zen
CH 2003, 35mm, Farbe, 52 Min.

Ein abgelegener Hof im Kanton Graubünden. Ein Bauernpaar blickt auf ein karges Arbeitsleben zurück. Welche Erinnerungen sind geblieben? Gab es Momente des Glücks? Warum dieses Leben und kein anderes? Ein Film über die Schwierigkeit, etwas in Erfahrung zu bringen. Und ein Film über die Heimat.



20.00 Uhr Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen? von Gerhard Friedl
D 2004, Beta, Farbe, 70 Min.

Blick auf die BRD. Ein historischer Reigen der Irrungen und Wirrungen von Politik und Großindustrie. Irgendwie hat jeder mit jedem was zu tun. Absonderliche Verbindungen treten zutage, dunkle Geschäfte im Namen des Volkes. Und der gemeine Bürger weiß plötzlich wieder, dass er eigentlich nichts weiß.



22.30 Uhr
Yuki von Mieko Azuma
D 2004, Beta, Farbe, 40 Min.

Yuki lacht. Die Japanerin lebt mit ihrem Freund Phillip in Deutschland. Sie missverstehen sich oft. Nicht aufgrund der unterschiedlichen Sprachen, sondern wegen der unterschiedlichen Kulturen, sagt Yuki. Als sie ein letztes Mal ihre krebskranke Mutter in Japan besuchen will, steht Phillip ihr bei. Doch es ist nicht nur ein Abschied von der Mutter, es ist auch ein Abschied von ihrer
Kultur. Yuki weint.