44. Duisburger Filmwoche - doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche #19 - Duisburg, Berlin, Hamburg, Köln, München, Wien, Zürich - 2. bis 8.11.2020

Mittwoch, 4.11.2020

08.45 – 10.15 Uhr
ab 10

doxs! kino

WELLEN AUS LICHT

DE 2019 – 16 min – Samuel Schwarz

SCHAU IN MEINE WELT:
DANCING ABDULLAH

DE 2019 – 26 min – Marco Giacopuzzi

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10:45 – 12:00 Uhr
ab 6

doxs! kino

CORONA-FERIEN

DE 2020 – 10 min – Bernd Sahling

KARLA OG NORDAHL
KARLA UND NORDAHL

NO 2019 – 19 min – Elisabeth Aspelin

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12:30 – 14:00 Uhr
ab 16

doxs! kino

THE CIRCLE

UK 2019 – 15 min – Lanre Malaolu

L’ULTIMA
DIE LETZTE

CH 2019 – 16 min – Nikita Merlini

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16.00 Uhr

Gli appunti di Anna Azzori / Uno specchio che viaggia nel tempo

von Constanze Ruhm
AT/DE/FR 2020 | 72 Min.

Gli appunti di Anna Azzori / Uno specchio che viaggia nel tempo In den 1970er Jahren wurde Anna Azzori zur Darstellerin ihres Lebens, eine Drifterin und Drogenabhängige in Rom. Der Deal: Hilfe gegen dokumentarische Teilhabe. Die Kontrolle über die Bilder blieb ausschließlich bei den Regisseuren. Ein halbes Jahrhundert später wird Anna erneut zur Figur. Doch jetzt besitzt sie mehrere Namen und Gesichter und bricht zu einer Zeitreise auf: durch ihre eigene Filmgeschichte, durch Fragmente anderer Filme, durch Städte und Archive. Ein imaginäres Porträt und eine feministische Reprise.

19.00 Uhr

Fonja

von Lina Zacher
DE/MG 2019 | 80 Min.

FonjaFilmscheinwerfer blenden ein fast kindliches Gesicht. Ein junger Gefangener erzählt von Waffen und Raub, Scham und Stolz. Beim Hofgang gibt ein Anderer Regieanweisungen: Seine Kameraden sollen gefälligst gerade stehen, während er den Appell filmt. Gemeinsam zeigen und inszenieren seine Insassen ein Gefängnis in Madagaskar. Mit der Kamera vermessen sie Räume, die zu eng sind für weite Einstellungen. Und bedenken die Welt außerhalb der Mauern, die ihre Perspektiven begrenzen.

22.00 Uhr

How to Disappear

von Leonhard Müllner, Robin Klengel, Michael Stumpf
AT 2020 | 21 Min.

Fahnenflucht ist nicht vorgesehen. Im realen Krieg ebenso wenig wie in der hyperrealen Welt des Ego-Shooters „Battlefield V“. Die Software sanktioniert jeden Versuch, das Schlachtfeld zu verlassen: „Desertion cannot be played.“ Im Game ist der Deserteur der Spielverderber, im Krieg der Staatsfeind. Auf der Oberfläche des Onlinespiels verbindet sich die virtuelle Fahnenflucht mit ihrer tatsächlichen Geschichte. Eine Studie über die Möglichkeiten des Verschwindens. Ein Loblied auf  den Ungehorsam.