duisburger filmwoche 43
4.–10. november 2019
im filmforum am dellplatz

Neuer Preis für den kurzen und mittellangen Film

Die Duisburger Filmwoche schärft das Profil ihrer Wettbewerbe. Zusätzlich zu den renommierten Auszeichnungen, die ARTE und 3sat auf dem Festival vergeben, wird zukünftig der Preis der Stadt Duisburg die kurze oder mittellange Form würdigen. Für die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung sind alle Festivalbeiträge mit einer Länge von bis zu 65 Minuten nominiert. Eine in diesem Jahr neu eingerichtete Jury wird sowohl über diesen neuen Preis als auch über die Carte Blanche – Nachwuchspreis des Landes NRW entscheiden.

„Der kurze und mittellange Film war in Duisburg schon immer integraler Bestandteil des Festivals, musste aber, in Hinblick auf Auszeichnungen, mit allen Beiträgen im Programm konkurrieren,“ so das Leitungsduo der Filmwoche Gudrun Sommer und Christian Koch. „Der Preis der Stadt Duisburg kann hier einen neuen Akzent setzen – für die ästhetische Eigenständigkeit und Eigenwilligkeit dieser vielfältigen dokumentarischen Praxis.“

Die erste Jury für den Preis der Stadt Duisburg und die Carte Blanche – Nachwuchspreis des Landes NRW ist mit der Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin Claudia Slanar aus Wien, David Wegmüller, Programmer bei den Solothurner Filmtagen, sowie dem Kölner Produzenten und Filmemacher Stefan Höh besetzt.

Der 3sat- und der ARTE-Dokumentarfilmpreis sind weiterhin die Hauptpreise der Duisburger Filmwoche. Sie gehen an lange Dokumentarfilme und werden ebenfalls von hochkarätig besetzten Jurys vergeben. Mit der klareren Strukturierung der Wettbewerbe gewinnen auch die beiden wichtigsten Auszeichnungen, die auf dem Festival vergeben werden, an Kontur. Die deutliche Abgrenzbarkeit der Preisprofile voneinander sorgt für Transparenz in der Wettbewerbsgestaltung und ermöglicht zudem den Jurys eine fokussierte Entscheidungsfindung.

Alle Filme im Programm der Duisburger Filmwoche erhalten auf dem Festival auch in der neuen Wettbewerbsstruktur weiterhin die gleiche, ungeteilte Aufmerksamkeit. Jeder Vorführung folgt eine einstündige Diskussion mit den anwesenden Filmemacher*innen, die von den Mitgliedern der Auswahlkommission moderiert wird.