WO WENN NICHT HIER - Duisburger Filmwoche 31 - 5.-11. November im Filmforum am Dellplatz

Wo die Rede ist von Wirklichkeitsverlust und Wirklichkeitsverdruss, sollte man weghören. Nicht zuletzt der Dokumentarfilm beweist Jahr um Jahr, dass die Realität die vornehmste Herausforderung visuellen Erzählens ist. In ihm kehrt die Welt zu uns zurück, mit ihm lernen wir, Bilder wieder und neu zu lesen, durch ihn nehmen wir Anteil an vergegenwärtigter Geschichte und verborgenem Leben.

 

Wenn allerdings Formatisierung, Serialisierung und ein zu opportuner Blick auf den Kassenerfolg den Dokumentarfilm zu sterilisieren drohen, ist Anlass zur Sorge. Daher will die Filmwoche den Blick auf die widerständigen Formen richten, auf die herausfordernden Thesen, die neuen Perspektiven.

 

Nicht repräsentativ, nicht trendy, nicht quotenfixiert: Das Programm der Filmwoche wird die für uns wichtigen Filme des Jahres aus Deutschland, der Schweiz und Österreich auswählen und zu einem dichten Programm verweben. Jeder Film hat für sich alleine zu stehen. Und das Programm ist mehr als die Summe der Filme.

 

Hier also ist der Ort, hier ist die Zeit, die Kunst der Wirklichkeit wahrzunehmen. Für eine Woche sich einzurichten zwischen Filmen und Debatten, sich einzustimmen auf Sehen und Denken, Empfindung und Äußerung. Dazu laden wir herzlich ein.



protokolle

Die Diskussionsprotokolle der 31. Duisburger Filmwoche



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